Wie sich eine Bestellung bei Bose zur Odyssee entwickelte

Wie lange kann die Bestellung eines paar Kopfhörers von Bose dauern?

Der Tag, an dem ich Kopfhörer bei Bose direkt1 bestellte, war ein Montag. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass ich die gewünschten Kopfhörern nach vier Wochen immer noch nicht in den Händen halten würde.

Als ich sie bestellte entschied ich mich töricht für die Zahlung per Lastschriftverfahren. Ein paar Klicks später erhielt ich eine Bestellbestätigung.

Zwei Tage später waren weder die Kopfhörer noch eine Lieferbestätigung da und auf meine Nachfrage teilte man nur lapidar mit: Zum Lieferzeitpunkt könne man nichts sagen, da das unterschriebene Sepa-Mandat nicht vorliege und man ohne dies mein Bankkonto nicht belasten könne. Unterschrieben war die Mail mit „Ihr Bose Kundenservice“.


Sepa, Neuland Internet, schöne neue Welt

Ich zuckte mit den Schultern. Wovon redeten die? Ein unterschriebenes Sepa-Mandat? Sollte nicht weiterhin eine unterschriftslose Lastschrift für Online-Bestellungen möglich sein? Und selbst wenn nicht: Warum hatte man mir keine Mail mit dem Formular geschickt oder in der Bestellung zum Download angeboten oder an die Bestellbestätigung angehängt? Irritiert fragte ich nach, entschied mich dann aber, eine zweite Bestellung vorzunehmen (diesmal mit Kreditkartenzahlung) und die erste Bestellung zu stornieren.

Statt der Kopfhörer traf nach zwei Tagen ein Brief von Bose ein. Darin ein Formular, dass ich bitte ausfüllen und per Post zurückschicken sollte – ein Sepa-Mandat. Ich machte mich darüber bei Twitter traurig (lustig machen würde nicht passen). Per E-Mail erfrage ich den Status der Bestellung.

Am nächsten Morgen teilte man mir mit:

„Der Auftrag befindet sich noch in der Bearbeitung. Derzeit liegt uns noch keine Tracking-ID vor, eine automatische Benachrichtigung wird von UPS leider nicht versendet.“

Ich gebe freimütig zu: Ich bin von Natur aus ein ungeduldiger Mensch – und noch dazu verwöhnt von 24-Stunden-Lieferungen eines gewissen amerikanischen Versandhändlers. Folglich empfinde ich drei Werktage für ein lumpiges Paar Kopfhörer bereits als langen Zeitraum für eine Lieferung, aber was, wenn bis dahin nicht mal der Versand erfolgt ist?

Exakt 7 Tage von der ursprünglichen Bestellung wähnte ich mich am Ziel, ich hielt ein Päckchen von BOSE in der Hand. Leider musste ich feststellen, dass es die falschen Kopfhörer sind.2

Jetzt sollte die Bestellung erst richtig aus dem Ruder laufen.

Dabei klang nach einer Mail an Bose alles so einfach: Die Kopfhörer würden von UPS abgeholt, geprüft und schließlich ausgetauscht.

Zwei Tage später, 9 Tage seit der Erstbestellung
Das Abholaufträge bei UPS kein großes Problem darstellen, zeigte schließlich der Fall meiner Freundin. Sie ließ ihr Smartphone zwecks Reperatur von UPS abholen. Zwischen Auftragserteilung im Internet und Abholung an der Haustür vergingen: 15 Minuten. Meine Kopfhörer dagegen lagen noch hier, der UPS-Fahrer hatte keinen Auftrag und meinte aufmunternd: „Naja, wahrscheinlich hab ich dann morgen einen Abholauftrag“. Fast sollte er Recht behalten – zwei Tage später holte er die Kopfhörer ab.

14 Tage seit der Erstbestellung:
Inzwischen war mein Urlaub vorbei und so wollte ich meine Empfängeradresse dann doch ändern. Die Antwort folge prompt:

(…) bedauern (…), dass wir keine Möglichkeit haben den Warenempfänger in Ihrem Fall noch abzuändern

Mein Herz machte einen kleinen Sprung. Für mich klang das wie „Tut uns leid, die Kopfhörer sind schon verschickt, jetzt können wir da nichts mehr ändern.“

5 Tage später, 19 Tage seit der Erstbestellung:
Ich fragte per Mail nach einer Tracking-Nummer. Die Antwort verschlug mir für einen Moment die Sprache:

Da der Rückversand in unserem System bisher nicht verbucht wurde, bitten wir Sie uns nach Möglichkeit die dazugehörige Tracking-ID zukommen zu lassen,

Mittlerweile war ich ein brodelnder, aktiver Vulkan: Bereit auszubrechen, wenn Kollegen oder Freunde mich nach meiner Bestellung bei Bose fragten. Diese Mail war weit mehr als es braucht, jemanden aus der Ruhe zu bringen, der seit über zwei Wochen auf Kopfhörer im Wert von 300 Euro wartet, die er obendrein auch schon bezahlt hat. Unnötig zu sagen, dass ich mehr als irritiert darüber war, dass man die Tracking-ID zu einem selbst erteilten Abholfauftrag nicht kannte. Ich bemühte mich trotzdem, nicht völlig auszurasten.

In der Zwischenzeit war ich übrigens damit beschäftigt, dem Bose Social Media Team zu erklären wie Twitter funktioniert. Sie boten mir aufgrund meiner zahlreichen Rants auf Twitter nämlich Hilfe an, begriffen dabei aber leider nicht, dass man ihnen keine „PNs“ schicken kann, wenn sie einem nicht folgen (oder vorher schreiben). Die Response-Zeiten des Social Media Teams via Twitter waren aber ohnehin nicht viel besser als die per E-Mail (zwischen den Antworten vergingen in der Regel zwischen 2 und 4 Tagen), sodass ich mir hier nicht wirklich Hilfe erhoffte.

Weitere 3 Tage später, 22 Tage seit der Erstbestellung:
Eigentlich war ich in diesen Tagen relativ ausgeglichen, einzig das Thema Bose konnte mich zur Weißglut bringen. Meine Gefühlslage lag mittlerweile irgendwo zwischen blanker Wut und hoffnungsloser Resignation. Ich zog in Erwägung doch bei Amazon zu bestellen, wie es ein Freund mit seinen On-Ear von Bose getan hatte und der seine Ware natürlich längst hatte. Eine letzte Chance wollte ich Bose jedoch geben und verschärfte den Ton: Ich mahnte die ausstehende Lieferung an, forderte mit Fristsetzung zur Lieferung auf und wies darauf hin, dass ich anschließend den Verzugsschaden geltend machen würde.

Diese E-Mail sollte die vorletzte bleiben, die ich an Bose schrieb. Sie wurde nie beantwortet.

Die Welt drehte sich weiter, das Bose Social Media Team lernte eine wichtige Lektion über Twitter und kontaktierte mich zwischenzeitlich per DM. Wie von Ihnen gewünscht gab ich Ihnen alle relevanten Daten durch: Bestellnummer, Tracking-ID des Abholauftrags und eine kurze Historie der letzten Ereignisse. Ich rechnete mittlerweile nicht mehr mit Fortschritten.

Weitere 10 Tage später, 32 Tage seit der Erstbestellung:
Eines hatte ich mittlerweile gelernt: Wenn man nicht nachfragt, passiert bei Bose gar nichts. Diese Erkenntnis hatte sich im vergangenen Monat mehrfach bestätigt: ob via E-Mail, via Twitter und wie sich nun rausstellen sollte auch per Telefon. Zuletzt hatte mir das Bose Social Media Team einen Tag zuvor auf Nachfrage geantwortet, dass sie noch nichts Neues wissen.

An diesem Tag, es war ein Samstag, rief ich bei Bose an.

Am Telefon war Frau W.3 Sie verstand meine Aufregung, konnte den Vorgang aber nicht unmittelbar aufklären – was ich verstand, weil es eben Samstag war. Sie wollte mich aber am Montag zurückrufen, wenn sie mit ihren Kollegen Rücksprache gehalten hatte. Immerhin, Frau W. sollte die einzige Kontaktperson bei Bose sein, deren Namen ich erfuhr – überall sonst agierte der Bose Kundendienst gesichtslos als „Bose Kundendienst“ – und schließlich auch die Einzige, die etwas bewegen sollte. Daher möchte ich darüber hinweg sehen, dass sie zunächst nicht zurückrief. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich es nicht, doch wir näherten uns dem Finale.

33 Tage seit der Erstbestellung:
Ich rief erneut bei Bose an. Wütend war ich schon lange nicht mehr, einen etwas zynischen Tonfall konnte ich mir aber nicht verkneiffen als ich erneut Frau W. am Hörer hatte. Sie hatte gute Nachrichten für mich: Die Kopfhörer wären versandbereit und würden noch am selben Tag rausgehen.

Ich holte Luft. Mein Büronachbar blickte von seinem Monitor auf, als ich meine Tirade anfing: Ich ließ verlauten, dass mich das zwar freue – das jedoch nicht genug sei. Nach all der Zeit, die ich gewartet hatte, all dem Aufwand und all der Passivität seitens Bose wäre wohl sowas wie eine Entschädigung angebracht. Frau W. schluckte und reagierte schließlich wie erwartet. Sie sagte, dass sie das nicht entscheiden könne und dass sie mich zurückrufen wolle. Zähneknirschend willigte ich ein.

Zwei Tage später rief sie zurück und verkündigte fröhlich, welche Entschädigung Bose für mich hätte. Mein Büronachbar grinste als ich ihre Worte ungläubig wiederholte. Ich lehnte erst ab, gab mich dann aber geschlagen und sagte: „Ja, schicken Sie mir es halt zu“

Nach unserem Telefonat erhielt ich eine Auftragsbestätigung per Mail (für die Entschädigung) und etwas später auch die Sendungsverfolgungsnummer für meine Kopfhörer. Beim zweiten Zustellversuch erwischte UPS einen glücklichen Zeitpunkt, bei dem meine Freundin zuhause war.

Am 4. September, 39 Tage nach der Erstbestellung, erreichten mich meine Kopfhörer.

Etwa eine Woche, einen erfolglosen Zustellversuch und einen Umleitungsauftrag via UPS MyChoice (danke UPS für dieses großartige Angebot!) später erreichte mich dann auch die Entschädigung:

Bose-Entschädigungsschlüsselanhänger
Bose-Entschädigungsschlüsselanhänger

Wie fremde Kulturen unser aller Leben bereichern

Ich möchte nicht schweigen. Wenn ich die Nachrichten und Facebook-Posts lese, in denen sich Angst vor anderen Kulturen zeigt, möchte ich aufschreien und mich einsetzen: für nationalitätenübergreifende Freundschaften, für kulturellen Austausch, für Vielfalt. Ich möchte in einem Land leben, in denen die Menschen erkennen, wie viel weiter es uns gebracht hat, miteinander statt gegeneinander zu sein.

Heutzutage erscheint uns die Vergangenheit unseres Landes oft so weit weg. Doch eigentlich ist es noch nicht so lang her, dass blinder Hass aus diesem Land einen Ort gemacht hat, der für niemanden lebenswert war. Ich habe eine persönliche Geschichte, die mich für immer daran erinnern wird, wie schlimm diese Zeiten waren, auch wenn ich selbst vom Glück der späten Geburt profitiere. So wie mir geht es vielen Menschen und doch scheint es manchmal, dass diese Zeiten in Vergessenheit geraten sind.

Wir können uns nicht immer schuldig fühlen, höre ich die Menschen sagen. Wir sind nicht verantwortlich für das was war, wir können es auch nicht ungeschehen machen. Für viele von uns ist das wahr. Doch wenn wir jetzt zulassen, dass sich an dem Frieden etwas ändert, der unser Leben um einiges einfacher gemacht hat, wenn wir jetzt nicht menschlich agieren, wenn Flüchtlinge an unseren Toren klopfen, dann ist das unsere Schuld. Darum möchte ich nicht schweigen.

Jeden Tag profitieren wir von den Menschen, die in unser Land kamen und Teil unserer Gesellschaft wurden. Ob es der Döner beim Türken um die Ecke ist, die Pizza von unserem Lieblingsitaliener oder die Technik, die wir tagein, tagaus nutzen und die ohne die Leistung, die teilweise in anderen Ländern erbracht wurde und erbracht wird, nicht denkbar wäre. Wir profitieren von Näherinnen, Bergarbeitern und Arbeitern in den Fertigungsfabriken von Computerteileherstellern und vielen weiteren Arbeitern unterschiedlichster Berufsgruppen, die unter den unmenschlichsten Arbeitsbedingungen für Dinge sorgen, die wir für selbstverständlich betrachten und die oft nur deshalb erschwinglich sind, weil diese Menschen leiden.

Wir haben Freundschaften und Partnerschaften geschlossen: Geschätzte Freunde und die Ehepartner von Kollegen kommen aus der Ukraine, aus Russland, der Türkei, Amerika, Italien und anderen Ländern. Der nette Nachbar von nebenan, ein türkischstämmiger älterer Herr, der als Gastarbeiter in unser Land kam, sorgt mit kleinen Beiträgen, wie Pflanzen von Blumen und Nutzpflanzen, dem Fegen der Gehwege sowie seiner unbeirrbaren Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft für eine bessere Nachbarschaft. Und das alles obwohl dieser Mensch auch nicht im Reichtum schwelgt: Er wohnt in einem Sozialbau, hatte als einziger in seinem Haus nur einen Kohleofen statt einer Heizung und hat nur ein altes Klappermopped zur Fortbewegung. Ich bin dankbar für diese Menschen – froh, dass sie mein Leben bereichern und möchte sie nicht mehr missen.

Sicher – wir können nicht das ganze Leid der Welt mit einem Schlag auslöschen. Wir können uns auch nicht immer sicher sein, ob unsere Beiträge ankommen. Und natürlich haben wir auch alle eigene Probleme, mit denen wir irgendwie klar kommen müssen. Doch wie soll das funktionieren, wenn wir uns voreinander verschließen? Wenn wir einander ausgrenzen und ausschließen statt uns gegenseitig zu unterstützen?

Wir sollten deshalb dankbar und offen sein und die Chance ergreifen, die sich uns bietet: Gemeinsam eine Zukunft gestalten, in der unterschiedliche Kulturen und Vielfalt sich weiterhin ergänzen und diese, unsere Welt zu einem besseren Ort machen.

Paywall? Sprich‘ mit der Hand.

Aktuell greifen sie wie ein Virus um sich: Paywalls. Ein bemerkenswert verzweifelter Versuch der traditionellen Medien in Zeiten des Internets und der dort angeblich herrschenden Gratiskultur doch Geld zu verdienen. Ich sage dazu: Sprich mit der Hand.

Laut BDZV gibt es derzeit 107 Paid Content Angebote deutscher Zeitungen. Überwiegend setzen sie dabei auf das Freemium Modell: Das heißt bezahlt wird ausschließlich für exklusiven Content, wobei Exklusivität hier nicht so genau umrissen ist. Soweit so fair.

Zunehmend an Beliebtheit gewinnen aber auch „Metered“ Angebote, die ich persönlich als Zumutung empfinde und mit denen man mich als potenziellen Kunden nachhaltig abschreckt. Beim Metered Modell ist es so, dass eine gewisse, willkürlich festgelegte Menge Artikel kostenlos gelesen werden darf, bei deren Überschreitung wird aber eine Paywall eingeblendet wird und zur Zahlung auffordert. Oder aber auch nur zur Registrierung: Denn mit den so abgegriffenen Daten seiner Nutzer lässt sich natürlich auch Geld verdienen. Oft geht das auch einher damit, dass ein Teil des Artikels noch zugänglich ist, sodass man gewissermaßen wie ein Hund mit der Wurst vor der Nase an derselben entlang geführt wird.

Nicht, dass die Versuche der Medienangebote nicht verständlich wären: Die massenweise Verbreitung von Adblockern hat ein werbefinanziertes Geschäftsmodell nachhaltig ruiniert.  Aber soll das jetzt wirklich die Lösung sein? Soll nun wirklich jeder Internetnutzer eine Handvoll Abos mit verschiedenen Newsanbietern anschließen, um sich halbwegs unabhängig informieren zu können?

Haben wir in den letzten Jahren wirklich an freien Quellen für Information und Software gearbeitet, ein ganzes freies Lexika auf die Beine gestellt, Abermilliarden Zeilen Code unter freien Lizenzen ins Netz gestellt, nur um eine solche Frechheit (mit) zu ermöglichen?

Kann denn nicht irgendwer in der Politik sich mal damit beschäftigen, ein System zu finden, in dem sich die Interessen von Urhebern und der Allgemeinheit unter einen Hut bringen lassen? Irgendwo zwischen all den offenbar so unwirksamen Werkzeugen wie Rundfunkgebühren und Abgaben auf verkauften Rohlingen/USB-Sticks und Ideen wie einer Kulturflatrate muss es doch einen Weg geben, der fair für alle ist. Und in der wir den Status Quo von Inhalte-überlagernden Werbespots und einer Unterteilung in freies und unfreies Internet überwinden können.

Das wäre wirklich schön.

Wie der Amazon Kindle mein Leseverhalten veränderte

Amazon plant das Abholzen der Regenwälder zu verhindern. Zumindest aber eine Revolution, bei dem dies das Endergebnis sein könnte. So meine Vermutung, als ich von meinen ersten Erfahrungen mit dem Kindle berichtete. Damals war ich überrascht. Wie ist es heute? Wie steht es mit meinem Leseverhalten nach zwei Monaten mit dem Kindle? Voll digital oder doch der Griff zum Papier?

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An einen guten Freund

Er war ein lieber Freund über viele Jahre – nun erweise ich ihm die letzte Ehre.


Mein lieber Freund, so viele Jahre warst du an meiner Seite. Mit dir bin ich nicht nur gewachsen, sondern auch erwachsen geworden.
Wenn ich Ruhe vor dem Alltag brauchte, warst du meine Zuflucht. Bei dir konnte ich schreiben, chatten oder Musik hören.
Du hast dem Feuer getrotzt und der Last meiner Unordentlichkeit. Über all die Jahre bist du mir überall hingefolgt – bei jedem Umzug warst du dabei.
Nun schreibe ich dir diese kleine Hommage, denn unsere Wege werden sich trennen. Nach all den Jahren mit dir, du guter Sohn von Ingvar Kamprad von Elmtaryd in Agunnaryd, wird an deinem Platz ein Anderer stehen. Du wirst schon bald deine letzte Reise antreten, bald wirst du abgeholt.

Und dennoch werde ich unsere gemeinsamen Jahre nicht vergessen. Du warst stets ein guter … Schreibtisch.

Bildung – was ist das eigentlich?

Wilhelm Von Humboldt

Wilhelm von Humboldt,
Kreidezeichnung von 
Johann Joseph Schmeller

Bildung – das klingt irgendwie nach Schule. Tatsächlich denken viele von uns an Schule, wenn sie den Begriff hören. Doch wenn Schule für Bildung steht, dann ist Bildung „nur“ Wissen. Ist das alles?
Was ist Bildung wirklich?
Wenn wir bei „Wer wird Millionär“ einen Kandidaten sehen, der besonders gut durch die Fragen kommt, ist er dann gebildet? Wer definiert überhaupt, was man wissen muss und was nicht?

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